Porsche 911 RSR (1973)
Das erste RSR-Modell des Elfers überhaupt basiert auf dem legendären 911 Carrera RS 2.7 und trägt auch dessen „Entenbürzel“ genannten Heckspoiler. Unterschiede waren vor allem die breiteren Kotflügel an der Vorder- und Hinterachse, außerdem war in der Bugschürze ein Ölkühler platziert. Entwickelt für die Rennsportsaison 1973 startete der Porsche 911 RSR gleich mit einem Gesamtsieg bei den 24 Stunden von Daytona ins Jahr und kam unter anderem auch bei den 24 Stunden von Le Mans zum Einsatz. Sein gegenüber dem Serienmodell von 2,7 auf 2,8 Liter Hubraum vergrößerter luftgekühlter 6-Zylinder-Boxermotor – es gab auch weitere Varianten mit 3,0 Litern Hubraum – leistete 220 kW (300 PS) und beschleunigte das dank Türen und Fronthaube aus Kunststoff und Plexiglas-Seitenscheiben 900 kg leichte Fahrzeug in 5,0 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 275 km/h.