Weitere zehn Millionen Euro für die Ferry-Porsche-Stiftung

Vermögensstock erhöht sich auf insgesamt 22 Millionen Euro

Soziales Engagement hat bei Porsche Tradition. Mit der im Mai gegründeten Stiftung übernimmt der Sportwagenhersteller noch mehr Verantwortung für die Gesellschaft. Jetzt hat der Vorstand der Porsche AG entschieden, weitere zehn Millionen Euro für die Ferry-Porsche-Stiftung zu spenden. Damit verdoppelt sich das Stiftungsvermögen auf insgesamt 22 Millionen Euro. Somit stehen langfristig zusätzliche Mittel für die Förderung gemeinnütziger Projekte zur Verfügung – vor allem in den Bereichen Bildung und Soziales sowie in der Kinder- und Jugendförderung.

„Bei Porsche gehen wirtschaftlicher Erfolg und soziale Verantwortung Hand in Hand. Mit dieser Zustiftung bekennen wir uns klar zu dieser Tradition“, sagt Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. „Jeder Euro, der in gemeinnützige Projekte investiert wird, ist gut angelegt.“

Die Ferry-Porsche-Stiftung wurde anlässlich des 70-jährigen Bestehens der Sportwagenmarke im Mai 2018 gegründet und zunächst mit zehn Millionen Euro dotiert. Der Automobilhersteller spendete im Herbst dann weitere zweieinhalb Millionen Euro – davon zwei Millionen als Zustiftung und eine halbe Million für die konkrete Stiftungsarbeit – aus dem Versteigerungserlös des „Project Gold“, eines goldgelbmetallic lackierten 911-Klassikers. Vor dem Hintergrund des Jubiläums „70 Jahre Porsche Sportwagen“ entstand die Idee, ein komplett neues Fahrzeug auf Basis einer noch vorhandenen Original-Rohkarosse des Typs 993 aufzubauen – aus mehr als 6.500 Originalteilen, die Porsche Classic allein für Fahrzeuge dieses Typs anbietet. Optisch orientiert sich das Einzelstück am Design der 911 Turbo S Exclusive Series des Typs 991. Das Sammlerstück wurde im Rahmen der „RM Sotheby’s – The Porsche 70th Anniversary Auction 2018“ im Porsche Experience Center Atlanta (USA) im Oktober 2018 für 3,1 Millionen US-Dollar versteigert.

Die Ferry-Porsche-Stiftung hat 2018 mehr als 400.000 Euro gespendet: 30.000 Euro erhielt beispielsweise die gemeinnützige Organisation „App Camps“, die digitale Unterrichtsmaterialien erstellt. Das Ferdinand-Porsche-Gymnasium in Zuffenhausen konnte mit Hilfe der Stiftung einen „Lernraum 4.0“ einrichten. Beide Projekte vermitteln jungen Menschen so wichtiges Know-how für die digitale Zukunft. Mit 15.000 Euro wurden die Ludwigsburger „MusikImpulse“ unterstützt. Dieses musikalische Frühförderprogramm der Jugendmusikschule Ludwigsburg ermöglicht 1.400 Kindern einen ersten Zugang zum Musizieren. Über eine finanzielle Zuwendung konnten sich ebenso freuen: Die „ADAC Stiftung Sport“ für die Förderung von Motorsporttalenten, die Hymnus Chorknaben – eine der ältesten Kultureinrichtungen der Stadt Stuttgart – oder die Stiphtung Christoph Sonntag für die Toleranzwochen, in denen sich Jugendliche mit den Themen Vielfalt und Akzeptanz auseinandersetzen. Die Aktion Weihnachten e. V. und Trott-war, die sich für in Not geratene Menschen aus Stuttgart und der Region einsetzen, erhielten insgesamt eine Spende in Höhe von 30.000 Euro.

Namensgeber der Stiftung ist Ferry Porsche, der die Sportwagenmarke im Jahr 1948 gründete. Seine soziale Führungsphilosophie prägt das Unternehmen bis heute. Die Ferry-Porsche-Stiftung engagiert sich in erster Linie an den Werksstandorten Stuttgart, Weissach und Leipzig. Dazu kommen Projekte an den internationalen Vertriebsstandorten. Die Stiftung unterstützt Projekte aus Wissenschaft, Forschung und Ausbildung sowie Erziehung und Bildung, fördert Initiativen von Kultur und Naturschutz und hilft Menschen in sozialer Notlage. Im Mittelpunkt stehen vor allem junge Menschen. Künftig plant die Stiftung verstärkt auch eigene Programme.

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