Volkswagen treibt E-Offensive weiter voran: Zwickau startet Serienproduktion des ID.4

Die ID. Familie bekommt Nachwuchs: Mit dem Start der Serienproduktion des ID.401. Das erste vollelektrische SUV von Volkswagen feiert seinen Produktionsstart im Werk Zwickau zwar Corona-bedingt nur virtuell im Netz, doch die Gästeliste ist dennoch prominent: Neben Markenchef Ralf Brandstätter und E-Mobilitätsvorstand Thomas Ulbrich beglückwünschte auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) Volkswagen zum zweiten ID.-Modell „made in Sachsen“. Auch der ID.4 ist ein Meilenstein für die Automobilproduktion: Das E-Modell wird – wie schon der Vorgänger ID.302- bilanziell CO2-neutral produziert und ausgeliefert.

Die Weltpremiere des ID.4 folgt Ende September, die Markteinführung ebenfalls noch in diesem Jahr. Damit macht Volkswagen den nächsten wichtigen Schritt auf dem Weg in das mobile Elektro-Zeitalter – diesmal im weltweit wichtigsten Segment der Kompakt-SUVs. Der ID.4 kombiniert Volkswagens E-Offensive mit dem anhaltenden SUV-Trend. „Der ID.4 ist aber nicht nur das erste vollelektrische SUV der Marke Volkswagen“, sagt Markenvorstand Ulbrich zum Serienstart des neuen ID. Modells. „Er wird zudem ein echtes Weltauto, das wir nicht nur in Europa, sondern auch in China und den USA produzieren und verkaufen werden.“

Noch in diesem Jahr wird die Produktion des ID.4 in China starten, ab 2022 wird das Modell dann auch in Nordamerika produziert. „Der ID.4 ist mit zukunftsweisenden Features technisch top ausgerüstet, hat einen tiefen Schwerpunkt und eine super Fahrdynamik. Dazu kommt eine richtig gute Beschleunigung. Ein Auto das einfach viel Spaß macht“, so Ulbrich. 

Mit der ID. Familie bringt Volkswagen erstmals eine komplette Modellfamilie auf die Straße, die rein elektrisch angetrieben ist. Nach dem ID.302und dem ID.401folgen weitere Limousinen und SUVs sowie der elektrische Volkswagen Bus – der legendäre Bulli. Alle Derivate basieren auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) – einer Plattform, die ausschließlich für Elektrofahrzeuge ausgelegt ist. Die E-Fahrzeuge auf MEB-Basis überzeugen mit hohen Reichweiten, einer Schnellladefunktion, neuen digitalen Funktionen und großzügigem Platzangebot.

Das Konzept des ID.4 sei vielversprechend, betont auch Marken-CEO Ralf Brandstätter: „Mit dem ID.4 erweitert Volkswagen sein Angebot um ein vollelektrisches Fahrzeug im weltweit größten Wachstumssegment, der Klasse der kompakten SUV.“ Das Modell habe für Volkswagen eine wichtige Bedeutung, so Brandstätter: „Das Auto wird zukünftig in China, den USA und Europa gebaut und verkauft. So skalieren wir die MEB-Plattform rund um die Welt und schaffen die wirtschaftliche Basis für den Erfolg unserer ID. Familie.“

Als erster Volumenhersteller hat sich Volkswagen dem Pariser Klimaabkommen verpflichtet und sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 ein vollkommen CO2-neutrales Unternehmen zu sein. Ein Baustein dieses ambitionierten Ziels ist die neue ID. Familie, welche den Systemwechsel zur E-Mobilität einleitet.

In Deutschland sollen die E-Fahrzeuge des Volkswagen Konzerns in Zwickau, Emden, Hannover, Zuffenhausen und Dresden produziert werden. Die im Ausland produzierten E-Autos kommen aus den Werken in Mladá Boleslav, Brüssel, Chattanooga, Foshan und Anting. Der Weg zur emissionsfreien Mobilität für alle ist damit geebnet.

Zwickau spielt dabei im Konzern eine Schlüsselrolle: Der Standort wird mit Investitionen von rund 1,2 Milliarden Euro komplett auf die Produktion von E-Autos umgerüstet und damit zum größten und leistungsfähigsten E-Auto-Werk Europas. Im ersten vollelektrischen Produktionsjahr 2021 werden dann auf Basis des Modularen E-Antriebsbaukastens (MEB) rund 300.000 E-Autos in Zwickau vom Band laufen – nicht nur der Marke Volkswagen.

Damit übernimmt Zwickau eine Vorreiterrolle bei der Transformation des weltweiten Produktionsnetzwerks von Volkswagen. Die Marke will Weltmarktführer für Elektromobilität werden und bis 2025 mehr als 20 rein elektrische Modelle auf den Markt bringen. Der ID.401und der ID.303sind also nur der Auftakt für die größte E-Offensive der Automobilindustrie. Alleine bis 2024 investiert die Marke rund elf Milliarden Euro in die Elektromobilität und rüstet nach Zwickau weitere Werke um.

1. ID.3: Stromverbrauch in kWh/100 km (WLTP): 15,4 (kombiniert), CO2-Emission in g/km: 0

2. ID.4: Das Fahrzeug wird in Europa noch nicht zum Verkauf angeboten.

Markenvorstand Ralf Brandstätter beim Start der Serienproduktion des ID.4 in Zwickau am ersten Serienfahrzeug „made in Sachsen“.
Ralf Brandstätter, CEO der Marke Volkswagen, lässt sich im Werk Zwickau zum Start der Serienproduktion des ID.4 die Fertigungslinie im Bereich Türmontage erklären.

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