Pkw-Neuwagenmarkt 1-6 2026: „Wir schaffen es, trotz intensiven Wettbewerbs Kunden für unsere Marken zu begeistern.“

- Positive Zwischenbilanz: Starker Endspurt im Juni pusht den heimischen Pkw-Neuwagenmarkt im ersten Halbjahr um 15% auf 164.529 Neufahrzeuge
- Marktwachstum ist weiter stark von den E-Fahrzeugen getrieben; BEV-Neuzulassungen steigen um 2,3%-Punkte auf 24,3% Marktanteil
- Volkswagen Konzernmarken können auf hohem Niveau weiter zulegen und schließen die ersten sechs Monate mit einem zweistelligen Plus ab (+12,5%)
- Mehr als jede vierte BEV-Neuzulassung kommt aus dem Volkswagen Konzern
- Volkswagen Pkw, Škoda und Audi führen klar das Markenranking des ersten Halbjahres an; SEAT (5.) und CUPRA (7.) unterstreichen die Kraft der Marken
- VW Golf geht als souveräne Nummer 1 in die zweite Jahreshälfte; insgesamt sechs Volkswagen Konzernmodelle in den Top Ten der Modellhitparade
- Dr. Hans Peter Schützinger: „Der Automarkt setzt seinen Aufwärtstrend fort und wir werden 2026 mit deutlich über 300.000 Neuzulassungen beenden. Gleichzeitig steigt die Zahl der Wettbewerber und Aktionen, was den Kampf um jeden einzelnen Kunden intensiviert. Wir haben es mit unseren starken Produkten und unserer schlagkräftigen Vertriebsorganisation dennoch geschafft, unsere außergewöhnliche Marktstellung zu festigen.“

Der österreichische Pkw-Neuwagenmarkt setzt 2026 seinen eingeschlagenen Aufwärtstrend weiter fort – in den ersten sechs Monaten wurden 164.529 Fahrzeuge erstmal zum Straßenverkehr zugelassen, das sind um 15% mehr als im Vorjahr. Wesentlich zu diesem erfreulichen Ergebnis beigetragen hat ein starkes Juni-Ergebnis mit 34.256 Neuzulassungen, was einen Zuwachs von 22,9% bedeutet.

„Der heimische Automarkt bewegt sich heuer nach einem starken ersten Halbjahr, welches im Juni auch von vorgezogenen Neuzulassungen vieler Marken aufgrund der ‚EU auslaufenden Serien‘ gepusht war, auf ein Jahresergebnis von klar über 300.000 Neuzulassungen zu. Das ist insgesamt positiv zu werten und gibt der Autobranche in Zeiten wirtschaftlicher Negativmeldungen Zuversicht“, so fasst Dr. Hans Peter Schützinger, Sprecher der Geschäftsführung der Porsche Holding Salzburg, das bisherige Autojahr zusammen. 

Und Schützinger fügt an: „Gleichzeitig steigt die Zahl der Wettbewerber und der Aktionen, was den Kampf um jeden einzelnen Kunden intensiviert. Für ein gesundes Geschäftsmodell gilt es neben den Marktanteilen auch die Profitabilität im Fokus zu haben. Denn nur so können wir als Branche die Transformation der Mobilität langfristig finanzieren und den hohen Servicegrad der Vertriebsorganisationen gewährleisten.“

Gestiegene Nachfrage nach BEVs treibt den Neuwagenmarkt maßgeblich

Das starke Marktwachstum im ersten Halbjahr 2026 begründet sich im Wesentlichen in der stark gestiegenen Nachfrage nach BEVs. Mit 40.060 Neuzulassungen wurde das Vorjahresergebnis um 8.526 Fahrzeuge (+27%) übertroffen. Der Gesamtmarktanteil von BEVs stieg somit um 2,3%-Punkte auf 24,3% - damit ist bereits fast jedes vierte neu zum Verkehr zugelassene Fahrzeug hierzulande rein elektrisch angetrieben. Rechnet man zu den BEVs die Plug-In-Hybride noch dazu, verfügt jede dritte Neuzulassung im heurigen Autojahr bereits über einen Ladestecker.

„Der Neuwagenmarkt in Österreich zeigt klar und deutlich, die Zukunft der Mobilität ist elektrisch. Wir bewegen uns mit einem Elektroanteil von 24,3% deutlich über dem Europa-Schnitt, womit wir, auch wenn wir ein kleinerer Markt sind, zu den Treibern der E-Transformation gehören. Erfreulich ist dabei, dass immer mehr Privatkunden auf die E-Mobilität setzen“, führt Dr. Hans Peter Schützinger aus: „Das starke BEV-Wachstum lässt sich neben den vielen neuen E-Fahrzeugen auch auf die hohen Spritpreise der letzten Monate begründen. Wie nachhaltig der schnelle Anstieg allerdings ist, werden wir erst im Herbst an den Auftragseingängen sehen Die Richtung stimmt aber einmal.“

Volkswagen Konzernmarken festigen außergewöhnliche Marktstellung 

Die Volkswagen Konzernmarken konnten mit 66.419 neu zum Verkehr zugelassenen Fahrzeugen im ersten Halbjahr stückzahlenmäßig auf hohem Niveau weiter zulegen und ein zweistelliges Plus von 12,5% erzielen. Die außergewöhnliche Stellung am heimischen Automarkt mit einem Marktanteil von 40,4% unterstreicht das Marken- und Modellranking zusätzlich. 

„Der Wettbewerb am heimischen Neuwagenmarkt hat durch den Markteintritt der chinesischen Mitbewerber nochmals an Intensität dazugewonnen, dem können auch wir uns nicht entziehen", sagt Dr. Hans Peter Schützinger, „aber wir haben es mit unseren starken Produkten sowie einer exzellenten Vertriebsorganisation geschafft, neue Kunden zu begeistern und unsere herausragende Marktstellung weiter zu festigen. Das lässt uns optimistisch in die zweite Jahreshälfte gehen.“ 

Fest steht aber auch: Die hohen Treibstoffpreise, steigende Fahrzeugkosten und die Diskussion über die Zukunft des Verbrenners und der europäischen Automobilindustrie werden die Debatte rund um die individuelle Mobilität weiter prägen. 

Spitzenpositionen in der Marken- und Modellhitparade – mehr als jede vierte heimische BEV-Neuzulassung trägt zudem das Logo eines Konzernmodells 

Im Markenranking belegen Volkswagen, Škoda und Audi als beste Premiummarke die ersten drei Plätze, komplettiert von SEAT auf Platz fünf und CUPRA auf Platz sieben. Das Modellranking bestimmt souverän der VW Golf, der auf Platz 1 in die zweite Hälfte des heurigen Autojahres geht. Neben ihm sind noch fünf weitere Modelle aus dem Volkswagen Konzern in den Top Ten platziert.

Eine starke Leistung zeigen die Volkswagen Konzernmarken mit 11.605 Fahrzeugen und 29% Marktanteil auch bei BEVs. Bei den Marken belegen Škoda (nur 71 Neuzulassungen hinter Tesla), Volkswagen, Audi und CUPRA die Plätze 2, 5, 6 und 8. Bei den Modellen sind fünf Modelle des Konzerns unter den Top Ten zu finden: Škoda Enyaq (2.), Škoda Elroq (3.), VW ID.3 (5.), CUPRA Born (9.) und VW ID.7 (10.).

„In der zweiten Hälfte des Autojahres werden wir mit unseren Marken dem heimischen E-Automarkt einen zusätzlichen Boost verleihen. Ausgehend vom CUPRA Raval, der im Juni die beste Markteinführung der Marke hingelegt hat, werden wir ein echtes Produktfeuerwerk starten. Mit dem VW ID. Polo, Škoda Epiq, VW ID.3 neo, CUPRA Born, Audi Q4 e-tron, Škoda Peaq oder auch Porsche Cayenne Electric bringen wir Elektro-Mobilität für jeden Anspruch und Geschmack zu den Kunden“, sagt Dr. Hans Peter Schützinger abschließend.




PKW m. B.

6/2026

1-6/2026

1-6/2025

 

NZ

MA %

NZ

MA %

NZ

MA %

Gesamtmarkt

34.256

100

164.529

100

143.051

100

1. VW

3.777

11,0

22.939

13,9

20.178

14,1

2. Skoda

3.494

10,2

17.602

10,7

15.098

10,6

3. Audi

1.776

5,2

10.920

6,6

9.575

6,7

4. BMW

2.105

6,1

10.297

6,3

10.539

7,4

5. Seat

1.313

3,8

7.791

4,7

6.521

4,6

6. Mercedes

1.450

4,2

7.484

4,5

6.380

4,5

7. Cupra

1.370

4,0

6.371

3,9

6.679

4,7

8. BYD

1.075

3,1

5.804

3,5

3.279

2,3

9. Dacia

895

2,6

5.797

3,5

6.211

4,3

10. Toyota

1.154

3,4

5.444

3,3

5.836

4,1

 

 

 

 

 

 

 

Dieselmarkt

3.174

9,3

16.184

9,8

17.648

12,3

Elektrofahrzeuge

8.993

26,3

40.060

24,3

31.534

22,0

Benzin-/Diesel-Hybrid

14.512

42,3

67.774

41,2

53.317

37,3

 

 

 

 

 

 

 

VW

3.777

11,0

22.939

13,9

20.178

14,1

Audi

1.776

5,2

10.920

6,6

9.575

6,7

Seat

1.313

3,8

7.791

4,7

6.521

4,6

Cupra

1.370

4,0

6.371

3,9

6.679

4,7

Skoda

3.494

10,2

17.602

10,7

15.098

10,6

Porsche

144

0,4

796

0,5

1.005

0,7

VW-Konzern

11.874

34,7

66.419

40,4

59.056

41,3

 

 

 

 

 

 

 

Modelle

 

 

 

 

 

 

1. VW Golf

616

1,8

4.608

2,8

3.663

2,6

2. Skoda Octavia

828

2,4

3.801

2,3

4.101

2,9

3. Tesla Model Y

747

2,2

3.090

1,9

2.460

1,7

4. BMW X1

582

1,7

2.880

1,8

2.894

2,0

5. Seat Ibiza

408

1,2

2.631

1,6

2.990

2,1

6. VW Polo

449

1,3

2.563

1,6

1.846

1,3

7. Toyota Yaris

419

1,2

2.411

1,5

2.247

1,6

8. Skoda Fabia

373

1,1

2.312

1,4

2.242

1,6

9. Skoda Karoq

419

1,2

2.267

1,4

2.380

1,7

10. BMW X3

631

1,8

2.265

1,4

1.318

0,9

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  • POA Automarkt 1 Halbjahr 2026 FINAL.pdf

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