Audi e-tron: Fahrdynamik
quattro und e-tron – das ist die perfekte Kombination für starke Performance und hohe Effizienz. Im Audi e-tron bringt die Marke mit den Vier Ringen eine neue Generation des quattro-Antriebs zum Einsatz: den elektrischen Allradantrieb. Im Zusammenspiel mit dem vielseitigen Fahrwerk, dem tiefen Fahrzeugschwerpunkt und den starken E-Maschinen bietet der Elektro-SUV optimale Traktion, hervorragende Dynamik und souveräne Stabilität auf jedem Terrain und bei jeder Witterung – kurz gesagt enormen Fahrspaß.
Variable Momentenverteilung: der elektrische Allradantrieb
Mit dem elektrischen Allradantrieb transferiert Audi das geballte Knowhow aus vier Jahrzehnten quattro-Antrieb ins Elektrozeitalter. Die Premiummarke vereint die Effizienz eines Einachsantriebs mit der Fahrdynamik und Traktion eines Allradantriebs. Zudem erreicht diese Technologie ein neues Niveau an Variabilität, Dynamik und Präzision.
Die Elektromotoren sind die ideale Kraftquelle für den hochpräzise und blitzschnell agierenden quattro-Antrieb im Audi e-tron: Die Antriebsmomente lassen sich spontan regeln und innerhalb von Sekundenbruchteilen voll variabel zwischen beiden Achsen verteilen – permanent angepasst auf die jeweilige Fahrsituation. Im Zusammenspiel mit der radselektiven Momentensteuerung bietet der elektrische Allradantrieb hohe Traktion bei allen Witterungsbedingungen und auf jedem Untergrund. Speziell bei niedrigem Reibwert, etwa auf Schnee, kommen die dynamischen Talente des Audi e-tron besonders zum Tragen.
Um den höchsten Wirkungsgrad zu erzielen, nutzt der Elektro-SUV in den meisten Fällen hauptsächlich seine hintere E-Maschine. Die Antriebsmomente sind aus Gründen der Effizienz grundsätzlich hecklastig verteilt. Fordert der Fahrer mehr Leistung an, als die hintere E-Maschine bereitstellen kann, verschiebt der elektrische Allradantrieb die Momente bedarfsgerecht auf die Vorderachse. Das geschieht auch vorausschauend noch bevor bei Glätte oder schneller Kurvenfahrt Schlupf auftritt oder das Auto unter- oder übersteuert. Zwischen dem Zeitpunkt, an dem das System die Fahrsituation erkennt und die Antriebsmomente der
E-Maschinen greifen, vergehen nur etwa 30 Millisekunden – das ist deutlich schneller als bei der konventionellen quattro-Technologie. Der Grund: Beim elektrischen Allradantrieb wird keine mechanische Kupplung betätigt, sondern Strom verteilt. Und das geschieht blitzschnell sowie äußerst präzise. So ist selbst bei plötzlichen Reibwertveränderungen und extremen Fahrsituationen die volle quattro-Performance gewährleistet.
Intelligente Vernetzung: die Zusammenarbeit der Steuergeräte
Dank der langjährigen Erfahrung und quattro-Kompetenz hat Audi alle wichtigen Softwarekomponenten und ihre Vernetzung selbst entwickelt. Im Audi e-tron arbeiten zahlreiche Steuergeräte eng zusammen und koordinieren sämtliche Funktionen für den Antriebsstrang.
An oberster Stelle steht das Antriebssteuergerät (ASG). Es regelt die Verteilung der Antriebsmomente zwischen den beiden E-Maschinen, wobei stets der bestmögliche Wirkungsgrad und damit eine hohe Effizienz im Fokus stehen. Neben dem Ladezustand und der Temperatur der Hochvolt-Batterie sowie der Elektromotoren berücksichtigt das ASG auch die gewählte Fahrstufe und die Leistungsanforderung. Beispielsweise wird in Fahrstufe S mit Betätigung des Kick-Downs die Boost-Leistung von 300 kW freigeschaltet, um maximale Performance bereitzustellen. Entsprechend der angeforderten Drehmomente des ASG versorgen die Leistungselektroniken als Teil des elektrischen Antriebs die E-Maschinen mit Strom.
Das zentrale Steuergerät für das Fahrwerk ist die sogenannte Elektronische Fahrwerkplattform (EFP). Sie integriert erstmals die Fahrdynamikregelung des quattro-Antriebs, also den Allradregler, sowie die radselektive Momentensteuerung. Durch diese Integration ist die Regelung wesentlich schneller und präziser. In fahrdynamisch relevanten Situationen wie Unter- oder Übersteuern überschreibt der elektronische Allradregler die vorgegebene Momentenverteilung des ASG. Aus Daten wie Lenkwinkel, Motormoment, Quer- und Längsbeschleunigung errechnet er die ideale Momentenverteilung für die jeweilige Fahrsituation. Droht Übersteuern, fließt mehr Moment zur Vorderachse, um den Audi e-tron aus der Kurve herauszuziehen. Der Fahrer kann so in der Kurve wieder früh auf die nächste Gerade beschleunigen und muss wenig korrigierend eingreifen. Die Spurstabilität wird erhöht. Der Allradregler entscheidet situativ, ob er das Motormoment anpasst oder den Bremseingriff verstärkt – und das individuell an jeder Achse. Das trägt zum agilen Fahrverhalten des Audi e-tron bei und erlaubt eine sportliche Grundauslegung, vor allem in puncto Querdynamik. Kündigt sich bei sportlicher Fahrweise Untersteuern an, also Schieben über die Vorderachse, greift der Allradregler zur Momentenquerverteilung auf die hydraulischen Radbremsen zu und steuert sie direkt einzeln an. Diese radselektive Momentensteuerung bremst die entlasteten kurveninneren Räder sanft ab und erhöht somit die Antriebsleistung auf die kurvenäußeren Räder mit der höheren Radlast. Durch diese Differenz dreht sich das Auto in die Kurve ein und folgt dem Lenkwinkel. Das Resultat: ein präzises und neutrales Fahrverhalten sowie gesteigerte Dynamik in Kurven.
Für hohe Traktion und Fahrsicherheit sorgt außerdem eine innovative Antriebsschlupfregelung (ASR) in der Elektronischen Stabilisierungskontrolle (ESC). Durch eine neuartige Vernetzung und die Verlagerung von Funktionsbausteinen von der ESC in die Leistungselektroniken erfolgt die Regelung des Radschlupfes nun im Ein-Millisekundentakt. Damit kann er sehr exakt an die Fahrsituation und die Fahrbahnbeschaffenheit angepasst werden. Das führt zu einem verbesserten Beschleunigungsvermögen und einer gesteigerten Fahrstabilität auf Schnee und Eis. Im Zusammenspiel mit dem Allradregler sorgt die neue ASR für bestmögliche Haftung zwischen Reifen und Fahrbahn. Die Koordination zwischen der ASR und dem Allradregler erfolgt dabei über das Antriebssteuergerät.
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