Österreichischer Pkw-Neuwagenmarkt 1-9 2026: „Wir sind mit den Volkswagen Konzernmarken in einem überhitzten Neuwagenmarkt weiterhin solide unterwegs!“
- Historischer BEV-Höchststand: Elektro-Neuzulassungen steigen von Jänner bis September gegenüber Vorjahr um 4,7%-Punkte auf 26,2% Marktanteil
- Herausragende Marktstellung: Konzernmarken mit 39% Marktanteil weiter auf Kurs; mind. jede vierte BEV-Neuzulassung ist aus dem Volkswagen Konzern
- Führend bei Marken und Modellen: Volkswagen Pkw und Škoda dominieren klar die Markenhitparade; VW Golf und Škoda Octavia bei den Modellen voran
Auf dem österreichischen Pkw-Neuwagenmarkt wurden in den ersten neun Monaten 2026 insgesamt 241.108 Fahrzeuge neu zum Verkehr zugelassen; damit setzt dieser mit einem Plus von 12,1% gegenüber dem Zeitraum des Vorjahres seinen Wachstumskurs nahtlos fort. Dazu beigetragen hat auch ein starkes von Sondereffekten einiger Marken getriebenes September-Ergebnis, das mit 28.968 Neufahrzeugen um 12,5% über dem Vorjahr lag.
„Der heimische Automarkt bewegt sich weiterhin im Plus und wenn er das Momentum beibehält, werden wir für heuer einen Gesamtmarkt von klar über 300.000 Fahrzeuge erwarten können. Das letzte Quartal wird abhängig von den Aktivitäten der Hersteller und den vereinbarten Zielen entscheiden, ob es in punkto Zulassungen ein gutes oder sehr gutes Jahr für die Branche wird“, sagt Dr. Hans Peter Schützinger, Sprecher der Geschäftsführung der Porsche Holding Salzburg, und warnt gleichzeitig: „Die politische und konjunkturelle Lage bleibt weiterhin herausfordernd, weshalb wir uns bei den Absatzzielen langfristig an dem orientieren müssen, was der Markt gesund aufnehmen kann. Wir haben nichts davon, wenn wir uns an Stückzahlen erfreuen, aber am Ende des Tages nichts in der Kasse bleibt. Denn der Preis- und Wettbewerbsdruck werden weiter steigen.“
Mehr als jede vierte Neuzulassung fährt in Österreich aktuell elektrisch
Das Marktwachstum der E-Mobilität hat hierzulande nach den ersten neun Monaten des heurigen Jahres angetrieben von den stark gestiegenen Spritpreisen und einer Vielzahl an neuen, preisattraktiven Modellen einen neuen Höchststand erreicht. Mit 63.172 Neuzulassungen (+36,9% gegenüber dem Vorjahreszeitraum) ist mindestens jede vierte Neuzulassung in Österreich rein elektrisch unterwegs (26,2%). Rechnet man zu den BEVs die PHEVs noch dazu, verfügen über 37% bereits über einen Ladestecker.
„Die aktuelle Spritpreisentwicklung ist ein natürlicher Beschleuniger für die E-Mobilität und bewegt aktuell immer mehr Kunden zum Umstieg auf ein rein elektrisches oder elektrifiziertes Fahrzeug. Hinzu kommt die ständig steigende technologische Reife der aktuellen Modellgenerationen sowie die wettbewerbsfähigen Preise gepaart mit klaren Vorteilen bei den Betriebskosten“, führt Dr. Hans Peter Schützinger aus: „Der Trend zu ‚E‘ wird auch im vierten Quartal anhalten, was die Verhältnisse bei den Antriebsformen weiter nachhaltig verändern wird. Wir sehen, dass sich die BEVs bei vielen Kunden als attraktivste Form der Mobilität durchsetzen bzw. in deren Alltag Einzug halten.“
Volkswagen Konzernmarken mit 39% Marktanteil weiter auf hohem Marktniveau unterwegs; mindestens jede vierte BEV-Neuzulassung dabei mit einem Konzern-Logo
Die Volkswagen Konzernmarken konnten trotz allgemeiner Kaufzurückhaltung bei den reinen Verbrenner-Modellen aufgrund der hohen Preise an den Zapfsäulen und langer Lieferzeiten bei den stark nachgefragten neuen Elektromodellen, mit 93.917 Neuzulassungen (+6.289 Fahrzeuge bzw. +7,2% gegenüber dem Vorjahreszeitraum) und einem Marktanteil von 39% ihre herausragende Marktstellung festigen.
„Wir bewegen uns in einem u.a. durch den aggressiven Wettbewerbsdruck der chinesischen Hersteller geprägten Marktumfeld, welches täglich an Intensität zulegt. Mit unseren starken Marken, unserem breiten Modellportfolio, unserem konsequenten Kundenfokus und der Stärke unserer Vertriebsorganisation sind wir weiter solide unterwegs", sagt Dr. Hans Peter Schützinger und ergänzt: „Mit Blick auf die attraktiven Neuerscheinungen unserer Marken, den damit verbundenen Verkaufseingängen und dem aktuellen Auftragsbestand gehen wir optimistisch in das letzte Jahresviertel; mit dem klaren Ziel, unsere herausragende Marktposition zu festigen.“
Stark auch die Performance der Volkswagen Konzernmarken bei den BEVs: Mit 17.322 Fahrzeugen und einem Marktanteil von 27,4% trägt mindestens jede vierte rein elektrische Neuzulassung ein Logo eines Konzernmodells. Bei den Marken belegen Škoda, Volkswagen, CUPRA und Audi die Plätze 2, 5, 8 und 9. Bei den Modellen sind mit dem Škoda Enyaq (2.), Škoda Elroq (3.), VW ID.7 (9.) und CUPRA Born (10.) wieder vier Modelle in den Top Ten der „Elektriker“ zu finden.
„Wir treiben mit unseren Konzernmarken die Transformation der Mobilität voran und haben mit der Electric Urban Car Family – dem CUPRA Raval, dem ID. Polo und dem Škoda Epiq – den nächsten richtungsweisenden Schritt gesetzt. Die aktuellen Verkäufe und das große Interesse der Kunden in den Schauräumen unterstreichen das deutlich; mit der flächendeckenden Verfügbarkeit wird sich das auch in den heimischen BEV-Charts in Kürze niederschlagen und auch hier unsere gute Markposition im aktuell am stärksten umkämpften Marktsegment sichern“, sagt Dr. Hans Peter Schützinger abschließend.
PKW m. B. |
9/2026 |
1-9/2026 |
1-9/2025 |
|||
|
|
NZ |
MA % |
NZ |
MA % |
NZ |
MA % |
|
Gesamtmarkt |
28.968 |
100 |
241.108 |
100 |
215.115 |
100 |
|
1. VW |
3.087 |
10,7 |
31.902 |
13,2 |
30.314 |
14,1 |
|
2. Skoda |
2.724 |
9,4 |
25.672 |
10,6 |
23.244 |
10,8 |
|
3. BMW |
1.283 |
4,4 |
15.137 |
6,3 |
14.928 |
6,9 |
|
4. Audi |
1.151 |
4,0 |
14.597 |
6,1 |
13.528 |
6,3 |
|
5. Seat |
1.410 |
4,9 |
11.690 |
4,8 |
9.998 |
4,6 |
|
6. Mercedes |
1.100 |
3,8 |
11.016 |
4,6 |
10.013 |
4,7 |
|
7. Hyundai |
2.705 |
9,3 |
9.018 |
3,7 |
8.604 |
4,0 |
|
8. Cupra |
875 |
3,0 |
8.965 |
3,7 |
9.175 |
4,3 |
|
9. BYD |
1.021 |
3,5 |
8.851 |
3,7 |
5.263 |
2,4 |
|
10. Toyota |
909 |
3,1 |
8.537 |
3,5 |
8.579 |
4,0 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Dieselmarkt |
1.883 |
6,5 |
22.223 |
9,2 |
25.815 |
12,0 |
|
Elektrofahrzeuge |
9.723 |
33,6 |
63.172 |
26,2 |
46.151 |
21,5 |
|
Diesel/Benzin-Hybrid |
10.635 |
36,7 |
97.977 |
40,6 |
82.508 |
38,4 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
VW |
3.087 |
10,7 |
31.902 |
13,2 |
30.314 |
14,1 |
|
Audi |
1.151 |
4,0 |
14.597 |
6,1 |
13.528 |
6,3 |
|
Seat |
1.410 |
4,9 |
11.690 |
4,8 |
9.998 |
4,6 |
|
Cupra |
875 |
3,0 |
8.965 |
3,7 |
9.175 |
4,3 |
|
Skoda |
2.724 |
9,4 |
25.672 |
10,6 |
23.244 |
10,8 |
|
Porsche |
105 |
0,4 |
1.091 |
0,5 |
1.369 |
0,6 |
|
VW-Konzern gesamt |
9.352 |
32,3 |
93.917 |
39,0 |
87.628 |
40,7 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Modelle |
|
|
|
|
|
|
|
1. VW Golf |
673 |
2,3 |
6.288 |
2,6 |
5.289 |
2,5 |
|
2. Skoda Octavia |
538 |
1,9 |
5.754 |
2,4 |
5.950 |
2,8 |
|
3. BMW X1 |
325 |
0,1 |
4.231 |
1,8 |
3.921 |
1,8 |
|
4. Seat Ibiza |
648 |
2,2 |
4.179 |
1,7 |
4.129 |
1,9 |
|
5. Tesla Model Y |
946 |
3,3 |
4.109 |
1,7 |
3.497 |
1,6 |
|
6. BMW X3 |
418 |
1,4 |
3.735 |
1,5 |
2.010 |
0,9 |
|
7. VW Polo / ID. Polo |
603 |
2,1 |
3.719 |
1,5 |
2.924 |
1,4 |
|
8. Toyota Yaris |
346 |
1,2 |
3.504 |
1,5 |
3.409 |
1,6 |
|
9. Skoda Fabia |
277 |
0,1 |
3.459 |
1,4 |
3.405 |
1,6 |
|
10. Skoda Karoq |
422 |
1,5 |
3.387 |
1,4 |
3.554 |
1,7 |
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-
POA Automarkt Jan bis Sept 2026 Final.pdf