Roadtrip von Wien ins Land der Thaya mit dem Audi Q5
Aufgeweckt erst durch den Fall der eisernen Mauer und damit einhergehender Öffnung der Grenze und langsam aus dem Schlaf erwacht, erleben das Wald- und Weinviertel seit der letzten Dekade und insbesondere während und nach der großen Pandemie einen regelrechten Boom.
Die Sommerfrische wird zum Trend, dezentes Genießen in versteckten Landgasthäusern, der persönliche Weineinkauf beim Winzer des Vertrauens oder das Abfischen der Karpfen im Herbst. Nicht mehr der Trip in den Süden ist hip, sondern das Bad in der Thaya, die Pirsch in den dichten Wäldern oder eine Golfrunde in Grenznähe.
Unsere Reise in das Land des Weins und der Wälder, der Ruhe und Gelassenheit, führt uns von Wien in etwa 90 Minuten nach Retz, dem eigentlichen Ausgangspunkt unseres Roadtrips.
Retzer Land
Hier ist das Land noch hügelig und verspielt, bewacht von der Windmühle am Kalvarienberg hoch über Retz, einer der beiden letzten noch betriebsfähigen Windmühlen in Österreich. Das Terroir breitet sich wie ein goldener Teppich im Herbstlicht vor dem Betrachter aus und erzeugt Gelassen- und Zufriedenheit.
Wer aber noch ein wenig dem Urbanen verhaftet ist, dem empfiehlt sich der prachtvolle Hauptplatz von Retz, in dessen Mitte das ehemalige Rathaus steht, eine unvollendete gotische Kirche. Hier setzt dann die erhoffte Ruhe ein, die Beruhigung der erhitzen Großstadtseele, die erhoffte Erdung mit dem Land und seinen Menschen.
Obwohl: Genauer betrachtet setzt diese Gelassenheit schon beim Besteigen des Audi Q5 TDI Quattro in Wien ein, dem vielleicht idealen Fahrzeug für die Erkundung des Landes entlang der Thaya.
Denn das Angenehme am Audi Q5 Quattro ist die Vielseitigkeit, das Vermögen, allen Eventualitäten zu entsprechen. Flink und wendig beim Verlassen der Großstadt, trotzdem souverän, schnell und komfortabel auf Autobahnen und Landstraßen.
Laut- und emissionslos fährt der Mildhybrid dank seines MHEV plus Systems aus Parklücken, im Stop-and-Go Verkehr oder sogar auf Landstraßen. Der Triebstranggenerator unterstützt bei Bedarf aber auch den Dieselmotor mit bis zu 24PS, senkt den Verbrauch durch die Möglichkeit des „Segelns“ sowie der verbauten 48Volt Technologie und erlaubt eine Rekuperationsleistung von bis zu 25kW zurück in die LFP-Batterie.
Die 204PS Gesamtleistung und 400Nm Drehmoment garantieren Kraft und Gelassenheit auf der Südosttangente und den Autobahnen, die uns gegen Norden führen.
Auch Reichweitenängste verblassen im Rückspiegel, wenn Platz für 65 Liter Diesel Distanzen von über 1000 Kilometer erlauben. (Verbrauch WLTP 6-7,4 Liter).
Wein in Schrattenthal
Von Retz ist es dann nur noch ein Katzensprung nach Schrattenthal, der kleinsten Weinstadt Österreichs, die bereits 1220 urkundlich erwähnt wurde. Der perfekte Ort, um die geschrumpften Weinbestände wieder aufzufüllen. Philipp Zull etwa bewirtschaftet mit seiner Familie 17,5ha Rebflächen und ist Herr über rund 74.000 Weinstöcke, die auf den Granitböden mit mehr oder weniger Lössauflage gedeihen. Bekannt ist er vor allem für seine Veltliner, Rieslinge und natürlich auch seinen Pinot Noir. Wer seinen Besuch zeitlich richtig setzt, kann vielleicht sogar bei der Weinernte mit dabei sein und - wie wir - den ersten Pressungen der frischen Reben beiwohnen.
Die erworbenen Weinreserven und privates Gepäck stellen für den 520 Liter fassenden Kofferraum des Audi Q5 jedenfalls kein Problem dar. Wer mehr zu transportieren hat, schiebt einfach die variable Rückbank ein Stück nach vorn oder klappt gleich die dazugehörige Rückenlehne um, um sich über bis zu 1.473 Liter stufenloses Ladevolumen zu freuen.
In den Norden nach Hardegg und Drosendorf
Hinter Retz und Schrattenthal gewinnt das Land an Höhe, die Vegetation ändert sich schlagartig. Statt Wein sehen wir Wälder, die Temperatur sinkt und die Landstraßen werden enger. Das ideale Revier, um die sportliche Seite des Audi Q5 TDI Quattro kennenzulernen. Im Dynamic Modus - geschärft die Lenkung und das Ansprechverhalten des bulligen Turbodiesels - zeigt der Q5, was das S in SUV bedeutet: Sport!
Die enge Bergstraße nach Hardegg ist der ideale Spielplatz für den Q5, eine Kurve reiht sich an die nächste. Kaum Seitenneigung beeinträchtigt das Spiel, scharfes Anbremsen der Kehren mit standfesten und angenehm zu dosierenden Bremsen, unterstützt durch die manuellen Schaltvorgänge der Paddles, die den Takt vorgeben. Präzises Einlenken mit der vorgespannten Lenkung, freigeben und den Druck des Turbodiesels spüren, der die 400 Nm auf die Kurbelwelle stemmt. 7,4 Sekunden auf Hundert km/h sind eine Ansage, der Topspeed von 226 km/h ein Handschlag!
Hardegg ist mit 86 EinwohnerInnen die kleinste Stadt Österreichs, direkt an der Thaya gelegen. Wahrzeichen der Stadt ist ihre mittelalterliche Burg, die bereits im 10.Jahrhundert erwähnt wurde. Jahrzehntelang war Hardegg durch seine exponierte Lage an der Grenze isoliert, heute ist es aber eine Brücke in ein geöffnetes Europa, welches sich hervorragend zu Fuß, dem Paddelboot oder dem Fahrrad erkunden lässt.
Der Zweitwohnsitz
Ziel unserer Etappe ist aber der „Zweitwohnsitz“ in Unterthürnau bei Drosendorf, dessen Bezeichnung als Zweitwohnsitz schon die Intentionen des Besitzers erahnen lässt. Kein Hotel, keine Pension, kein Garni, und doch eine Mischung aus all dem. Das Haus selbst kann als architektonisches Juwel bezeichnet werden, gebaut vom Architekten Ernst Franz Leischner in den 1930er Jahren, wiederbelebt und zu neuer Blüte geführt von Thomas Eccli, der das Haus vor Jahren erworben und mit Finesse revitalisiert hat. Wer also mit Stil in Drosendorf übernachten, ein Buch schreiben oder seine Sommerfrische verbringen will, dem sei der Zweitwohnsitz ans Herz gelegt.
Aber Achtung Städter: Hier herrscht Digital-Detox!
Um den Zweitwohnsitz zu erreichen, eignet sich die Landstraße, oder aber auch ein Feldweg, der mit dem Audi Q5 Quattro unser Maßstab sein soll.
Eng und nass windet sich der Weg von Autendorf hinunter nach Unterthürnau. Dem Audi Q5 kommen seine kompakten Ausmaße zugute, der Offroad-Modus wird zum Muss und wir arbeiten uns durch dichten Wald, Matsch sowie tiefe Spurrillen, die Traktoren in den Weg gezogen haben. Ein Glück, dass die Karosserie mit dem Luftfederfahrwerk um 30-45mm angehoben werden kann.
Die anfängliche Skepsis weicht aber einem breiten Grinsen und der Freude, wahre Unabhängigkeit zu genießen. Die Freiheit, dort zu fahren, wo andere nicht hinkommen, dort, wohin dich nur ein Quattro führt. Der permanente Allradantrieb sind unser Seil und Pickel, um wohlbehalten dem dunklen Wald zu entkommen.
Es kann aber auch sein, dass uns das Land der Thaya ruhig und ausgeglichen gemacht hat, gelassen, und zufrieden. Und genau das war der Sinn unseres Roadtrips von Wien über Retz, Schrattenthal, Hardegg nach Drosendorf in den Zweitwohnsitz.
Die Route zum Nachfahren
Lust und Guster bekommen sich selbst eine kleine Alltagsflucht zu gönnen? Da helfen wir natürlich gern. Wer die Route selbst nachfahren möchte, kann gern diese Google-Maps Route entweder 1:1 übernehmen oder als Basis für ein Abenteuer nach eigenen Regeln hernehmen. Wir wünschen jedenfalls viel Freude und Genuss.