Am Großglockner: Der Peaq als Gipfel der E-Mobilität

Bei der 75. Tour of Austria begleitete der neue Škoda Peaq das Peloton an allen fünf Etappenzielen – über die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe auf 2.369 Meter Seehöhe bis vor das Wiener Burgtheater. Ein Auftritt, hinter dem 131 Jahre Radsport-Verbundenheit stehen. Und der in einem historischen österreichischen Sieg gipfelte.

Der Škoda Peaq vor dem Gipfel des höchsten Berges Österreichs – das ist nicht bloß eine Präsentation eines neuen Modells samt eingängigem Wortspiel. Dass das größte vollelektrische Modell der Marke die Königsetappe der Tour of Austria flankierte, ist auf eine enge Verbundenheit mit dem Radsport zurückzuführen, die ihren Ursprung vor 131 Jahren nahm. Vielleicht wissen Sie es bereits: Bevor die beiden Gründer von Škoda, Václav Laurin und Václav Klement, das erste Škoda-Automobil herstellten, betrieben sie ab 1895 im tschechischen Mladá Boleslav eine Fahrradmanufaktur.

Markus Stifter, Markenleiter von Škoda Österreich, mit dem neuen Peaq

Was wir heute sicher wissen: Aus dieser Werkstatt wurde eine erfolgreiche Automobilmarke – das Fahrrad blieb stetiger Begleiter. „We love cycling“ ist für Škoda somit kein Lippenbekenntnis. Seit 2004 ist Škoda Hauptpartner der Tour de France, heuer bereits im 23. Jahr in Folge. Auf der parallel zur Tour of Austria laufenden Tour de France wird erstmals ein Škoda Peaq als „Red Car" des Rennleiters Christian Prudhomme eingesetzt. In Österreich ist Škoda seit dem Neustart der Tour of Austria im Jahr 2023 an Bord, heuer also zum vierten Mal in Folge. Dafür stellte die Marke 35 Begleitfahrzeuge zur Verfügung, um die Rennleitung, die Streckenärzte und andere Offizielle sicher durch die Etappen und in das Ziel in Wien zu bringen.

Der Škoda Peaq als „Red Car" der Tour de France

Sprungbrett Österreich

Ein Grund für dieses Engagement liegt für Škoda auch in der Rolle der Rundfahrt als Entwicklungsmöglichkeit: Radsportler wie Patrick Konrad, Felix Großschartner oder Lukas Pöstlberger haben bei der Tour of Austria ihre ersten Erfolge in der Heimat gefeiert, bevor sie in internationale Spitzenteams wechselten. Auch Gregor Mühlberger, der die diesjährige Rundfahrt gewinnen sollte, war einer von ihnen: 2013 und 2014 fuhr er für das damalige Tirol-Team seine ersten Rennen bei der Österreich-Rundfahrt.

Fahrrad stets an Bord

Wer im Zielbereich der Großglockner-Etappe einen genaueren Blick auf den ausgestellten Škoda Peaq warf, erkannte einen (serienmäßig) eingebauten Verweis auf die Škoda-Fahrrad-Verbindung: Auf dem linken Rand der Windschutzscheibe ist ein kleines Piktogramm mit drei Rennradfahrern angebracht. Der neue Škoda Peaq wendet sich also nicht zufällig an die Bedürfnisse von Radbegeisterten: Mit dem Vehicle-to-Load-System des Fahrzeugs können beispielsweise Akkus von E-Bikes geladen, Druckluft-Kompressoren betrieben oder elektrisches Campingzubehör gespeist werden. Hier beweist der Peaq Ausdauer: Mit einer vollen Batterie ließen sich weit über 100 E-Bikes aufladen.

Fünf Etappen, zwei Modelle

Genau betrachtet konnte der Peaq im Rahmen der Tour of Austria nicht nur bei der Glocknerankunft werden: Im Zuge der Škoda Sommertour begleiteten das neue elektrische Topmodell und der ebenso kürzlich vorgestellte Epiq als kompakter Einstieg in die Elektromobilität bei Škoda jede der fünf Etappen der Rundfahrt. 

Die Königsetappe auf den Glockner

Gut so, denn nicht jeder möchte sich den Distanzen der Tour of Austria mit dem Fahrrad aussetzen: Die 132 Fahrer der Tour of Austria legten in fünf Tagen 844,8 Kilometer und 11.022 Höhenmeter zurück – der Sieger, Gregor Mühlberger, fuhr über alle Etappen hinweg durchschnittlich 43,5 km/h. Er gewann auch die Königsetappe am Großglockner und ist der erste österreichische Sieger seit 13 Jahren. Ein Gipfelmoment für die österreichische Radsportgeschichte, könnte man sagen.

"Glocknerkönig" und Gesamtsieger Gregor Mühlberger auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe
Markus Stifter, Markenleiter Škoda Österreich, mit dem Sieger Gregor Mühlberger
Zielankunft vor dem Wiener Burgtheather
Zielankunft vor dem Wiener Burgtheather

Der größte Kofferraum im Modellprogramm

Wer gerne Fahrrad fährt, braucht Platz. Der 4,87 Meter lange Škoda Peaq hat reichlich davon: Er kommt wahlweise mit fünf oder sieben Sitzen, bietet je nach Sitzkonfiguration bis zu 2.150 Liter Laderaumvolumen und ist zudem in allen Versionen serienmäßig mit einer Anhängerkupplung ausgerüstet. Wer zusätzlichen Stauraum benötigt, kann zum Škoda-Originalzubehör greifen – beispielsweise zum praktischen Radträger.

Mehr als 620 Kilometer ohne Ladestopp

Dank seiner großen Antriebsbatterie und einer ausgefeilten Aerodynamik kommt der Škoda Peaq über 620 Kilometer weit, ohne nachzuladen. Wenn’s mal schnell gehen muss – die Ladung von 10 auf 80 Prozent Batteriekapazität dauert nur etwa 28 Minuten. Für größtmögliche Effizienz ist der Peaq außerdem serienmäßig mit einer Wärmepumpe ausgerüstet.

Von Epiq bis Peaq: Die E-Familie von Škoda wächst

Mit Epiq und Peaq hat sich das vollelektrische Portfolio von Škoda 2026 auf vier Modelle verdoppelt. Den Einstieg macht der neue Epiq, ein kompaktes City-SUV mit bis zu 440 Kilometern Reichweite. Darüber positionieren sich der Elroq als kompaktes und der Enyaq als geräumiges Mittelklasse-SUV. An der Spitze steht fortan der neue Peaq. Beide Neuzugänge feiern Anfang Oktober ihre Markteinführung in Österreich. Die Namenslogik ist dabei konsequent: Elektromodelle beginnen bei Škoda mit „E", SUVs enden auf „q" – der Peaq bricht die Regel bewusst und leitet seinen Namen vom englischen „Peak", zu Deutsch „Gipfel“, ab.

Peaq Stromverbrauch: 15,1-20,3 kWh/100 km. CO2-Emission: 0 g/km.

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