Der neue Peaq: clevere Verpackung, riesiger Innenraum

Der große, vollelektrische Siebensitzer Škoda Peaq wird bald in seiner ganzen Pracht vorgestellt. Doch schon jetzt gibt es einige Details des Modells zu entdecken.

Der Peaq ist das geräumigste Fahrzeug in der Škoda-Modellpalette; er ist fast 22 Zentimeter länger als das Elektromodell Enyaq und fast 12 Zentimeter länger als der klassische SUV Kodiaq. Wie letzterer bietet auch der Peaq Platz für bis zu sieben Insassen. Nicht nur aufgrund seiner Länge erzielt das Fahrzeug Rekordmaße im Innenraum. 

Wie bei Škoda üblich, war es das Ziel der Ingenieure und Designer, ein Fahrzeug zu entwickeln, das den größten Innenraum seiner Klasse bietet. Dies wird nicht nur durch die Gesamtlänge des Fahrzeugs definiert, sondern auch durch die Innenraumarchitektur, die Anordnung der Elemente und die Proportionen. 

So ist der Radstand des Peaq beispielsweise mehr als 17 Zentimeter länger als der des Kodiaq, der ebenfalls als Siebensitzer erhältlich ist, und damit einer der längsten, die die MEB-Plattform zulässt. Auch die Gesamthöhe ist größer und übertrifft die seines elektrischen Bruders, des Enyaq, um 4 Zentimeter. 

„Das Ziel war es, eines der geräumigsten Fahrzeuge in seinem Segment zu schaffen. Dies ist einer der Kernwerte der Marke Škoda“, sagt Konzeptkoordinator Miroslav Špalek. Seinen Angaben zufolge gingen die Entwicklungs- und Designteams von dem festgelegten Radstand der Plattform aus und konnten den Platz durch die Nutzung der vorderen und hinteren Karosserieüberhänge maximieren. Dieses Potenzial wurde voll ausgeschöpft. „Wir haben mit den Vordersitzen begonnen. Die Sitzposition ist höher und näher am Lenkrad“, erklärt Špalek. Dies erhöht unter anderem den verfügbaren Platz auf den Rücksitzen und sorgt für mehr Komfort für die Passagiere in der dritten Reihe.”

Anschließend verfeinerten die Ingenieure dieses Innenraumkonzept in Zusammenarbeit mit Designern, darunter auch Exterieur-Spezialisten. Sie hüllten den geräumigen Innenraum in eine harmonische Außenform. Der Peaq soll zwar visuell seinen großzügigen Raum vermitteln und als größtes Modell der Marke Präsenz ausstrahlen, muss dabei aber auch elegant bleiben. 

Die Designer erreichten dies durch mehrere clevere Lösungen: „Um einem so großen Fahrzeug ein elegantes Erscheinungsbild zu verleihen, ist es notwendig, seine Linien optisch zu verlängern. Dafür sorgt beispielsweise die Tornado-Linie, die die Front und das Heck des Fahrzeugs miteinander verbindet“, sagt Designer Baptiste de Brugiere. Auch die aerodynamische Form des Daches trägt zu dieser gestreckten Optik bei.

Diese optische Verlängerung vermittelt zudem den Eindruck, dass das Fahrzeug niedriger ist, als es seine tatsächlichen Abmessungen vermuten lassen. Die Designer haben diesen Effekt durch den Kontrast zwischen den markanten Seitenflächen und der relativ niedrigen Verglasung noch verstärkt. Auch die bereits erwähnte Tornado-Linie spielt hier eine Rolle. „Ihre Form im Bereich der Radkästen reduziert optisch das wahrgenommene Volumen der Karosserie um die Räder herum und trägt dazu bei, das Fahrzeug natürlicher auf seinen Rädern zu positionieren“, erklärt der Designer und beschreibt damit eine weitere Methode, um eine optisch niedrigere Haltung zu erzielen. 

Karl Neuhold, Leiter Exterieurdesign bei Škoda Auto, erklärt: „Bei der Gestaltung des Exterieurs des Škoda Peaq haben wir konsequent die Designsprache ‚Modern Solid‘ angewendet und klare Linien, ausgewogene Proportionen und markante Elemente kombiniert. Präzise geformte Flächen und klar strukturierte Details schaffen eine selbstbewusste, zeitlose Präsenz, während charakteristische Merkmale wie die T-förmigen Scheinwerfer und das Tech-Deck-Face die Identität von Škoda in einer neuen Elektro-Ära zum Ausdruck bringen.“

 

Die Weltpremiere des Peaq findet am 23. Juni 2026 um 18:25 Uhr in Monnetier-Mornex, Frankreich, statt. 

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