In 405 Tagen zum Audi Nuvolari: das Making-Of
Der Nuvolari ist für Audi weit mehr als ein Supersportwagen. Als technologischer Nordstern weist er den Weg für künftige Entwicklungen bei Audi und liefert wichtige Impulse für das Technikportfolio der Marke. Zugleich steht das Projekt für eine neue Art der Zusammenarbeit bei der Marke mit den vier Ringen: Expertinnen und Experten aus Design, Fahrzeugtechnik, Aerodynamik und Antrieb arbeiten von Beginn an eng in einem autarken, fokussierten Projektteam zusammen. Kurze Wege, schnelle Entscheidungen und die enge Verzahnung aller Disziplinen ermöglichen das hohe Entwicklungstempo des Projekts.
„Der Audi Nuvolari zeigt, dass mit dem richtigen Mindset und enger Teamarbeit eine schnelle Entwicklung möglich ist, ohne Kompromisse einzugehen“, sagt Chief Creative Officer Massimo Frascella.
Eine Entwicklungsreise quer durch Europa
Von den ersten Entwürfen in Ingolstadt über die Kalterprobung mit Versuchsträgern in Lappland, den Leichtbau in Neckarsulm, Tests im Ingolstädter Windkanal und die Fahrwerksabstimmung in Südspanien bis zu den Hochgeschwindigkeitstests im italienischen Nardò: Überall arbeiten Expertinnen und Experten Hand in Hand daran, den Audi Nuvolari in Rekordzeit auf die Straße zu bringen.
„Als der Nuvolari zum ersten Mal fuhr, war das Schönste der Blick in die Gesichter der Menschen, die ihn entwickelt haben“, erinnert sich Gernot Döllner. „Zum ersten Mal zu sehen, wie etwas, das bis dahin nur eine Zeichnung war, zum Leben erwacht – das war unbeschreiblich.“
Feinschliff mit Formel 1-Expertise
405 Tage nach der ersten Idee präsentiert das Projektteam den fahrbaren Prototypen – jetzt testen die Fahrer des Audi Revolut F1 Teams. Gabriel Bortoleto fährt den Nuvolari auf dem Hochgeschwindigkeitskurs im Nardò Technical Center. „Ich werde ihn definitiv ans Limit bringen.“ Sein Fazit nach den Testfahrten: „Das Auto ist extrem schnell, der Sound ist unglaublich. Ich brauche mehr Runden – ich will mehr von diesem Gefühl.“
Prüfgelände in Neustadt an der Donau: Auch F1-Teamkollege Nico Hülkenberg testet den Nuvolari im Grenzbereich. „Die Beschleunigung und die volle Systemleistung von mehr als 1.000 PS – das ist eine echte Ansage.“
Am 4. Juni 2026 feiert der Audi Nuvolari schließlich seinen großen Auftritt – zuerst die Weltpremiere in Antibes, kurz darauf das Straßendebüt beim Formel-1-Grand-Prix in Monaco. „Einen passenderen Ort für die erste Fahrt des Nuvolari hätten wir nicht finden können“, sagt Gernot Döllner. Hülkenberg ergänzt: „Monaco ist eine der anspruchsvollsten und schwierigsten Strecken. Hier werden wir den Nuvolari den Fans und der Welt präsentieren.“
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Ausgezeichnetes Design
Der Audi Nuvolari ist das erste Serienfahrzeug in der neuen Designsprache, die mit dem nicht minder spektakulären Audi Concept C ihr internationales Debüt gab – und erhält dafür bereits internationale Anerkennung. Bei den britischen CAR Genius Awards etwa wurde der Nuvolari als „Design of the Year“ ausgezeichnet. Die Jury würdigte vor allem die klare, zurückhaltende Formensprache, die dem Supersportwagen-Segment neue Impulse verleiht und dabei ein Design hervorbringt, das überraschend neu wirkt und dennoch unverkennbar Audi ist.
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